Mythomanie unserer Zeit

16 Jahre lang lebte ich mit einer Mythomanin, einer notorischen Lügnerin, zusammen. Mythomanie wird als Symptom der „narizisstischen Persönlichkeitsstörung“ (NPS) gesehen und alle NPS’ler haben das mehr oder weniger stark ausgeprägt.

Es ist unfassbar schwer diese Mythomanie zu erkennen, wenn man für den NPS’ler Sympathie hegt – man findet selber alle Arten von Ausreden und Rechtfertigungen, warum die täglichen Lügen des Partners, die notorische Unzuverlässigkeit, die Verantwortungslosigkeit gar nicht das sei, was es ist, sondern „fantasievolle Übertreibungen“, „einfach Pech“ oder die Schuld von jemanden anders; meistens sucht man sie bei sich selber.

Und so kann der NPS’ler jahrelang narzisstischen Missbrauch mit einem treiben, einem Kraft und Aufmerksamkeit (=Lebensenergie) absaugen und sich noch als „armes Opfer“ stilisieren. Dabei ist das Verhaltensmuster eigentlich ziemlich leicht zu erkennen, wenn man weiß, worauf man achten muss:

Bei einer Konfrontation mit der Realität reagiert der NPS’ler, in meinem Fall die Mythomanin, immer gleich:

  1. Sie „überhört“, was man sagt, reagiert gar nicht und wenn man die Sache nicht weiter erwähnt, braucht die Realität nicht bekämpft zu werden.
  2. Besteht man auf der Tatsache, so wird ein heftiger, extrem emotionaler Streit angefangen, der völlig andere, komplett ausgedachte und/oder lange Zeit zurückliegende Themen hat. Spätestens hier geben die meisten auf. In meinem Falle hat die Mutter jede dieser Streitigkeiten sofort vor die Kinder gebracht und so unerträglich gemacht, daß ich fast immer eingeknickt bin und die Tatsache nicht weiter erwähnt habe. Tatsachen, wie „Du hast nicht gemacht, was du zusagtest zu machen…“
  3. Wenn man die Möglichkeit hat, dem NPS’ler etwa durch schriftliche Beweise oder Fotos klar zu machen, daß ein Streit über andere Themen keinen Sinn macht, so leugnet er/sie mit allergrößter Überzeugung, als ging es um sein/ihr Leben, trotz völlig klarer „Beweislage“. Das eigene Gedächtnis wird angegriffen (das habe ich „nie gesagt/gemacht, das denkst DU dir alles aus…“) selbst wenn die Beweise völlig eindeutig sind.
  4. Wenn man dann immer noch auf den Tatsachen besteht und 1-3 keine Wirkung zeigten, so gibt der NPS’ler die Sache, um die er oder sie STUNDEN oder TAGELANG „wie um das eigene Leben“ stritten haben ganz einfach und völlig emotionslos zu, nur um sie in einen Haufen weiterer Lügen einzubetten. Man ist da schon so erschöpft, daß man die neuen Lügen dann stehen lässt und einsieht, daß es KEINEN SINN macht, irgendeine Einsicht zu erhoffen und jeder Versuch alles nur noch schlimmer macht.

NPS’ler zeigen keine Einsicht, keine Reue. Die Mutter meiner Kinder ist überzeugt davon, die beste Mutter der Welt zu sein, immer nur die besten Absichten zu haben und moralisch jedem überlegen. Jeder, der nicht ihre „Version der Realität“ voller Inbrunst vertritt wird sofort zu ihrem Feind und mit unbändigem Hass überzogen, jeder, der ihr beipflichtet ist ihr Partner und beste Freund. Dabei gibt es Beweise für das Gegenteil…

Die Welt besteht für NPS’ler nur aus Weiß und Schwarz und sie selbst sehen sich als „gut“, „freundlich“ & „liebevoll“.

Jesus lehrt uns, und ich habe lange gebraucht, um diese Lehre zu verstehen: der Teufel ist der „Vater der Lüge“. NPS’ler können unglaublich grausame Taten, besonders an Kindern begehen, weil sie sich selber immer als die Guten sehen und die schlimmen Folgen ihrer eigenen Entscheidungen und Taten einfach anderen Menschen, die sie als „böse“ definiert haben, in die Schuhe schieben.

Nach einigen Monaten der Distanz von dieser Person, habe ich angefangen die Zusammenhänge zu begreifen und ich habe festgestellt, daß unsere Gesellschaft durchsetzt ist mit solchen „netten Menschen“. Man findet sie insbesondere bei den „drei Ps“: Politik, Prostitution und Polizei (besonders bei den Strafverfolgern: Staatsanwälten und vielen Richtern). Journalisten (z.B. Claas Relotius) fallen auch hin und wieder auf.

NPS’ler, vor allen stark ausgeprägte Mythomanen, sind geniale Intriganten und Manipulatoren, die fähig sind, sich selber und somit auch ihre gesamte Umgebung zu manipulieren und ihre (kranken) Fantasien so als Wirklichkeit zu präsentieren, daß fast jeder (zuerst einmal) darauf hereinfällt. „Glauben wollen“ und „falsch Hoffnungen schüren“ seien als Stichworte genannt.

Die Anzahl der „unglaublichen Geschichten“, die meine Ex-Frau mir als „wirklich geschehe Wahrheit“ erzählt hat, ist so hoch, daß ich tatsächlich annehmen muß, daß NICHTS von dem, was sie mir über ihre Vergangenheit erzählte, stimmt.

Auf die Gesellschaft erweitert frage ich mich, was und wem man eigentlich glauben kann? Die Klimareligion hat offensichtlich weiteste Teile der Bevölkerung befallen, weil irgendwelche charismatischen, notorischen Lügner „ganze Arbeit“ geleistet haben.

Die Schweizer Strafverfolger, mit denen ich bislang zu tun hatte, können Tatsachen völlig ohne Hemmungen ignorieren und das genaue Gegenteil der Wahrheit behaupten und es ficht sie nicht an, sie halten sich aus tiefster Überzeugung im Recht und moralisch überlegen. Sie können völlig unlogische Schlüsse ziehen und meinen, damit die Wahrheit zu sagen.

Noch bei meinem ersten Prozess hatte ich keine Ahnung, daß NPS’ler als „freundliche charismatische Menschen“ daher kommen können, Richter sein können; daß es sich dabei nicht um eine verschwindet kleine Gruppe von klar erkennbar mental Zurückgebliebenen handelt, sondern sie einen intelligenten und einsichtsfähigen Eindruck machen, während sie aber eher Robotern ähneln, als Menschen mit freiem Willen.

Meiner Meinung nach sind NPS’ler wie meine Ex-Frau nicht zurechnungsfähig und im Lichte des fehlenden freien Willens, bestimmte „unmenschliche Handlungsmuster“ zwangsweise ausführen zu müssen, auch nicht wirklich Menschen. Sie verhalten sich eher wie Tiere, die bestimmten Mustern folgen, ohne die Möglichkeit der Selbsterkenntnis und Überwindung (nicht einmal für kurze Zeit) dieser Muster.

Sie sehen aus wie Menschen, vielleicht sogar wie besonders „liebe Menschen“ und sie sind fähig, die Empathie der Menschen, denen sie begegnen ohne Hemmungen, auszunutzen. (Ihre) Kinder sind ihnen nur Quelle von Energie und Aufmerksamkeit, aber nicht mehr als Sache, die man benutzt wie man will. Aber sie sind fähig das genaue Gegenteil durch Worte so darzustellen, daß man lieber ihren Worten glauben will und nicht seinen eigenen Augen.

Mein Privatleben ist sicherlich im Anbetracht der gesellschaftlichen Situation unwichtig, aber die Erkenntnis die ich aus meiner Erfahrung zog, lässt mich die Welt und ihre Probleme in einem anderen Lichte sehen.

Ich dachte immer, die Realität müsse doch jeden überzeugen, wenn er sich nur ausreichend intensiv mit ihr auseinander setzt. Und ich habe gedacht, daß JEDER ein natürliches inneres Bestreben danach hat, die Realität erkennen zu wollen und nur solange es keinen konkreten Grund gibt, man Aspekte der Wirklichkeit nicht erkennt, eben weil man sich nicht dafür interessiert.

Ich nahm an, jeder Richter müsse geradezu heiß darauf sein, Dinge zu erfahren, die er NICHT weiß und die seine Vorstellungen „auf den Kopf drehen“ könnten, um sicher zu sein, richtig zu entscheiden.

Jetzt verstehe ich, daß das nur für NICHT-NPS’ler gilt. Allerdings werden NPS’ler nicht nur nicht gefunden und auf eine für die gesunde Gesellschaft sichere Weise „behandelt“, sie sitzen wohl auch noch an vielen Schalthebeln der Macht und sorgen dafür, daß die Gesunden gestört aussehen und die Gestörten als gesund gelten.

Eine Diskussion mit diesen Menschen über sie betreffende Dinge ist nicht möglich, Unterordnung und Akzeptanz ihrer dreisten Lügen ist das Einzige, was einem im direkten Kontakt bleibt.

Und die Erkenntnis, daß diese Schädigung im Wesentlichen von der MUTTER auf ihre KINDER übergeht und der Feminismus also wohl erfunden wurde, um die verantwortungslosen, brutalst schädigenden Mütter als „gute Menschen“ und „Opfer der Männer“ zu stilisieren – und so eine Gesellschaft zu erschaffen, die man als mythomanisch bezeichnen könnte, in der die „charismatische Lüge“ zur Wahrheit wird und die objektive Wahrheit und Realität zum Mythos.