Prozess gelaufen

So, mein Password ist wieder da und der Prozess ist gelaufen, ich kann also wieder posten!

Das Gerichtsverfahren war eine Farce, Frau Schär hat sich an den Gesetzestext gehalten, wie sie sagte, allerdings dafür die Realität verdreht und aus dem heilsamen Fleisch Gottes einen Abhängigkeit-erzeugenden und gesundheitsgefährdenden Stoff gemacht.

Ganz offensichtlich interessierte sie das Plädoyer von Kurt Maeder nur insofern, daß sie auf dessen Ende wartete. Die Anklägerin hat ein ziemlich klägliches Bild abgelegt – wurde aber von ihrer Kollegin Schär (beide arbeiten im selben Amtsgebäude…) in Schutz genommen.
Und nur darum ging es, Wahrheit hin oder her.

Frau Schär stellte fest, daß ich ein „Überzeugungstäter“ sei. In einer gewissen Hinsicht, mag das stimmen – allerdings ist sie das auch. Frau Schär wußte ohnehin, daß ihr Urteil nicht rechtskräftig wird, also kann sie ihre Kollegin in Schutz nehmen.

Mein Anwalt war ganz besonders aufgebracht, als er erfahren hat, daß unsere Parteienrechte verletzt wurden, damit ER nicht SO VIEL GELD bekommt. Die Berner Justiz „spart“ also an den Anwaltskosten für den Zürcher Anwalt und verletzt dafür eben ein paar Rechte.

http://www.bernerzeitung.newsnetz.ch/region/bern/PilzPastor-steht-nach-elf-Jahren-vor-Gericht/story/16561015

Die Sache hat ein Gutes: Da Frau Schär einfach die Lügen der Bundesrichter weiter bestärkt hat und im Prinzip alles daran hängt, wird es unsere Strategie für die weiteren Instanzen sein müssen, die Wahrheit über Zauberpilze so zu präsentieren, daß die Justiz ihre pharmakologische Inkompetenz eingestehen muß.

Jerry Brown

Ich habe Julie und Jerry Brown kontaktiert:
https://psychedelicgospels.com

Ihr Buch vom letzten Jahr zeigt, daß das Christentum eng verbunden ist mit dem Gebrauch der Hl. Pilze – allerdings nur im Geheimen. An der Oberfläche werden die Massen betrogen, belogen und ausgenommen von den sog. „christlichen“ Kirchen, die alles, nur nich Christlich sind, weil sie nicht das Hl. Fleisch Gottes essen, sondern mit wirkunslosen Oblaten abgespeist werden – und mit dreisten Worten ausgenommen.

Vielleicht könnte man um den Gerichtstermin in der Schweiz eine Podiumsdiskussion organisieren…

Brief an Herrn Maurer wegen Swissmedic

Bester Herr Maurer

Noch ein Wort zur Swissmedic. Die Swissmedic ist kein Organ des Staates und kann Gesetze nicht ändern. Nur der Gesetzgeber darf Gesetze ändern und zwar unter Mitwirkung oder zumindest Beobachtung durch den Souverän.

Die Aufgabe der Swissmedic ist es (unter anderem), vollständig, eindeutig und ABSCHLIESSEND aufzulisten, was mit den im Gesetz allgemein gehaltenen Begriffen, etwa „psychotrope Stoffe“, genau gemeint ist.

Die Swissmedic hat aber nicht die Befugnis, etwas aufzulisten, was NICHT unter das Gesetz fallen KANN. Sie würde damit das Gesetz ändern können und zwar völlig ohne daß das Volk oder die Regierung diese Änderung überhaupt bewußt mitbekommen würde.

Die Swissmedic hat im vorliegenden Fall – vermutlich auf geheiß der Bundesrichter, den Souverän HINTERGANGEN und ihre Kompetenz überschritten.

Obgleich NICHT Abhängigkeit-erzeugende Pilze vom CH-BetmG 2002 gar nicht umfaßt sein KONNTEN, wurde seitens der Swissmedic eine „Lücke“ geschlossen und dem (desinteressierten bis aufgehetzen) Volk auch so vermittelt: es sollte so aussehen, als seien Pilze dem BetMG theoretisch schon unterstellt, nur sei das in der Swissmedic -Liste vergessen worden, weswegen dieses Versäumnis ohne weitere gesetzgeberischen Schritte nachgeholt werden konnte.

Das ist so dreist gelogen und so klar Recht gebrochen – ich konnte nicht verstehen, wieso das 2002 überhaupt niemanden von den Medien interessiert hat.

Wozu sind denn die Medien da, wenn nicht Gesetzesbrüche der Justiz öffentlich zu machen? Nur die Medien können die Justiz zwingen, sich an die Gesetze zu halten, wenn die Medien der eigenen Justiz gegenüber UNKRITISCH sind, dann mißbraucht diese Gewalt im Staate ihre Gewalt zum eigenen Wachstum auf KOSTEN der Menschen.

Keiner wird die Notwendigkeit der Justiz für einen funktionierenden Staat leugnen, ABER keiner wird auch der Meinung sei, der Justiapparat sollte möglichst aufgebläht sein und – da komplett unproduktiv – sich immer weitere Schickanen für das Volk ausdenken, um ein gutes Auskommen zu haben.

WER soll der Justiz auf die Finger schauen, wenn nicht die Medien? DIe Justiz ist die mächtigste Macht und als erstes schüchtert sie Journalisten ein, um ihre Macht zu sichern. Eine Justiz, die korrekt arbeitet braucht das nicht, die kann TRANSPARENT sein.

Aber sieben Jahre gegen Frau Brand ermitteln, anstatt die Anzeige sofort und öffentlichkeitswirksam abzuschmettern und die Informationsfreiheit hoch zu halten, das spricht doch Bände!

Die von Ihnen aufgezählte Menge an Akten hatte die Frau nach 10 Monaten zusammen, seit dem hat sich nicht verändert. Recherchieren Sie mal, bei welchen Fällen die Justiz 10 Jahre brauchte, um die Anklage fertig zu stellen…

Zurück zur Swissmedic: Die Justizbeamten sind gewohnt, die Liste zu gebrauchen und nehmen einfach an, alles was da ist, ist rechtens da, sonst würde sich schon jemand wehren (sic!).
Bei den Pilzen aber steht weder eindeutig, noch abschließend, welche verboten sein sollen. Man hätte ja „Psilocibin-haltige Pilze“ reinschreiben können, nicht wahr?

Hat man nicht und Abhängigkeit-erzeugende Psilocibin-haltige Pilze gibt es auch nicht, es würde an der Grundargumentation nichts ändern – aber es zeigt, wie „unzulässig bis ins letzte Wort“ der Neueintrag war, weil er keinen der geforderten Punkte erfüllt.

Halluzinogene Pilze gibt es nicht. Wie schön gesagt wird: „Psilocibin-haltige Pilze GELTEN ALS halluzinogen“. Das bedeutet logisch: sie sind es NICHT, aber verschiedenen Teile der Bevölkerung wollen es so behaupten.
Halluzinogen ist ALKOHOL (in der Endphase der Sucht). Mit den „Halluzinogenen“ im BetMG, MDMA, Amphetamine, LSD… haben Hl. Pilze GAR NICHTS zu tun, was die GEFAHREN angeht. Es sind allesamt SUBSTANZEN, vom Menschen erfundene Substanzen.

Vielleicht kann man die pathologische Bezeichnung „Halluzination“ irgendwie auf diese Substanzen beziehen ohne daß es totaler Unsinn ist, da kenne ich mich zu wenig aus – aber was Hl. Pilze angeht ist es Unsinn.

Halluzinationen sind ein Symptom der Alkoholsucht und also eine durch Alkohlmißbrauch ERZEUGTE Krankheit, die der Mensch nicht hätte, würde der den Alkohol nicht mißbrauchen.

Aber Hl. Pilze ERZEUGEN KEINE KRANKHEITEN! Ein gesunder Mensch wird nicht krank, wenn er Hl. Pilze ißt und mißbrauchen wie Substanzen kann man Hl. Pilze schon gar nicht.

Deswegen wird im wissenschaftlich-medizinischen Bereich auch nicht von Halluzinogenen gesprochen und die „akuten Symptome nach Konsum von z.B. LSD „Pseudohalluzinationen“, „Modell-Psychosen“ usf. genannt.

Die Swissmedic hätte „psychedelische Pilze“ schreiben können und es wäre wenigstens klar, welche sie meinen.

Nun sind in der Schweiz also Abhängigkeit-erzeugende halluzinogene Pilze verboten. Damit obliegt es der ANKLAGE mir nach zu weisen, die Hl. Pilze seien damit gemeint, also Abhängigkeit-erzeugend UND halluzinogen, also Krankheitserzeugend (wie Alkohol es ist).

Der Anklage aber reicht es, nachzuweisen, das Psilocybin in den Pilzen ist und schon unterstellen sie dem Pilz die dem Reinstoff fälschlicher Weise unterstellten Eigenschaften.
Das ist besonders heimtückisch, denn es klingt so logisch!

Aber eine Menge Organismen, die gegessen werden, haben Substanzen in sich, die für sich als Reinsubstanz genommen, gefährlich sind. Erdbeeren und Tomaten zum Beispiel.

Man müsste annehmen, daß erst einmal NACHGEWIESEN werden muß, daß die gefährlichen Eigenschaften in dem Lebensmittel auch enthalten sind und dann abschätzen, in wie fern es eingeschränkt wird, um die Gesundheit der Konsumenten nicht zu gefährden.

Bei Pilzen reicht es eine Lüge mit der anderen zu begründen und gut ist: auch für die Medien, WEITER gefragt wird nicht. Kapitulation vor der Justiz auch in dem Bereich? Klar, da die „Reinsubstanzen“ weder Abhängigkeit- noch Krankheit-erzeugend sind – und zudem nirgendwo „konsumiert“ werden, keine Daten zu Problemen erzeugen, können es die Pilze erst recht nicht. Also macht man natürlich keine Abklärung, sondern hofft, die Lüge weiter transportieren zu können und den Zirkelschluß zu schließen!

Die Staatsanwaltschaft muß nicht beweisen, daß Psilocibin in den Pilzen ist, sondern daß sie ABHÄNGIGKEIT erzeugen und KRANK machen (halluzinogen wirken). Das erste zu beweisen ist einfach und das zweite unmöglich.

Also wird das Erste bewiesen und das Gesetz bißchen gebeugt, ein paar „gelten als“ in die Beweiskette gefügt und schon ist auch für Sie klar: die Hl. Pilze sind verboten – obgleich dies gar nicht möglich ist, ohne das Gesetz entsprechend zu ändern, was, bei korrekter Information über die Zauberpilze wohl kaum geschähe.

Beste Grüße
Pastor David

Kommunikation mit Herrn Maurer (AZ-Medien)

Lieber Herr Maurer

Den Vorwurf der Staatsanwaltschaft, ich hätte eine „große Menge Menschen gesundheitlich gefährdet“ haben sie nicht publiziert! Dazu habe ich aber viel geschrieben…

Nun, ich bestreite im offenen Brief keine Handlungen, richtig, das heißt aber nicht, daß diese stattgefunden haben.

Ich versuchte Frau Untersuchungsrichterin vom ERSTEN TAG an klar zu machen, daß es völlig irrelevant ist, was ich mit Hl. Pilzen gemacht haben soll, da sie NICHT unter das BetGM fallen – und aus Menschenrechtsgründen auch nicht fallen können.

Das war 2006 – also VOR der 2008er BetMG änderung noch klarer als heute.

Aber unabhängig davon, habe ich nirgendwo geschrieben ich hätte das gemacht, was die Staatsanwaltschaft mir vorwirft! Sie stellen es aber so dar. Und selbst WENN ich es gesagt hätte, WISSEN SIE die Wahrheit nicht und müssen als Journalist „laut Aussage von“ oder „angeblich“ oder sonst etwas in der Richtung schreiben.

Ich kritisiere nicht, daß SIE oder die Staatsanwaltschaft „denken, die Zauberpilze seien illegal“. Ich weiß doch warum!
Ich bestreite, daß die Pilze illegal sind und wenn ich gewinne dann ist das keine Legalisierung, sondern eine KORREKTE WORTWÖRTLICHE WÜRDIGUNG des Gesetzestextes!

Der „juristischen Wissenschaft nach“ ist (in Fällen mit geschriebenen Gesetzestext so wie in diesem Fall) illegal, was NACH DEM GESETZ illegal ist.

Ich sage: die Staatsanwaltschaft und viele Medien tun so als seien die Hl. Pilze verboten – aber sie sind das nicht, denn im Gesetz steht drin ABHÄNGIGKEIT-erzeugende halluzionogene Pilze (aus 4 Gattungen) seien illegal (und in der Zeit als ich angeblich tätig war bis 2008 nur STOFFE, damals war gar nichts von Pilzen drin, weil die NIEMALS in das Gesetz gehören sollten – nach den „humanen Vätern des Gesetzestextes“!).

Die Pilze, die ich verteilt haben SOLL, sind nicht Abhängigkeit-erzeugend und das ist keine „neue Erkenntnis“ sondern ist seit den 1960er Jahren wissenschaftlich eindeutig. Das wußten die Bundesrichter 2001 ganz genau!

Folglich können sie nicht mit dem Gesetz gemeint sein, egal was Ihnen wer einredet, egal wieviel Leute sich (illegaler Weise) büßen lassen und Ablaßbriefe bezahlen. Die Justiz kann illegal handeln, wenn die Bürger sich nicht wehren, so einfach ist es. Ich wehre mich!

Nicht die Interpretation von Polizisten, Staatsanwälten und Medien ist entscheidend, sondern der WORTLAUT des Gesetzes.

Sie können in den Gesetzestext reinschauen und werden feststellen, daß in der Schweiz ausschließlich ABHÄNGIGKEIT-erzeugende Stoffe (und seit 2008!) auch ABHÄNGIGKEIT-erzeugende Pilze illegal sein können.

Folglich wird das Volk über den WAHREN WORTLAUT des Gesetzes belogen und solange die Gebüßten ZAHLEN und sich nicht wehren und die Medien die Lügen transportieren und nicht einmal selber „nachsehen“, solange braucht es halt einen Gerichtsprozess in dem das diskutiert wird und nicht, was ich konkret mit den Pilzen machte oder nicht machte.

Wenn die aktuelle „Rechtsprechung“ (wieviele Gerichtsverfahren gibt es, auf welche beziehen Sie sich? Ich sehe nur Bußgeldbescheide von Staatsanwälten, die UNWIDERSPROCHEN bleiben), sollte es also eine aktuelle Rechtsprechung geben, die die Hl. Pilze als „illegal“ sieht, so wäre diese Rechtsprechung selber illegal, weil ungesetzlich und folglich nichtig.

Wenn ich gewinne, wird nichts legalisiert, sondern gezeigt, daß die Hl. Pilze nie vom Gesetz erfaßt waren: alle Gebüßten müssen entschädigt werden und die Justiz muß zugeben, ILLEGAL gehandelt zu haben, das Gesetz „nicht richtig gelesen“ und so zum Nachteil von einer Minderheit GEBEUGT zu haben.

Wie gesagt: ein SKANDAL und eine „eopchaler Prozess“, denn das blinde Vertrauen in die Justiz, welches Sie bei sich selber beobachten können, ja sogar das Verteidigen von diesem krassen Gesetzesbruch der Justiz durch Medien und Privatleute, würde in totalen Vertrauensverlust umschlagen.

Stellen SIE sich mal VOR, die Justiz müsste zugeben, illegaler Weise Menschen gebüßt, verfolgt und das Schweizer Volk aufgehetzt zu haben! Könnenn Sie das?

Der Venezuelanischen Justiz werden Sie das zutrauen – aber nicht der Schweizer, richtig? Und so wie Sie sehen das fast alle Schweizer…

Es kann nicht legalisiert werden, was nicht illegal ist. Und nur weil 99% der Schweizer ANNEHMEN, dank Medien und Bußgeldbescheiden, die Hl. Pilze SEIEN illegal, so sind sie es trotzdem nicht, weil nicht die durch Bundesrichter MANIPULIERTE Meinung der Schweizer, sondern der Wortlaut des Gesetzes darüber entscheidet, was legal ist und was nicht.

Es bleibt dem Schweizer Volk ungenommen, auch HEILIGE, GESUNDE und nicht Abhängigkeit-erzeugende Pilze zu verbieten, nur muß das auch so dem Volk vorgetragen werden – und vielleicht findet sich dann keine Mehrheit für diese menschenrechtswidrige Gesetzesänderung.

Dann müsste im BetMG stehen: Psychotrope Stoffe im Sinne des Gesetzes sind neben den Abhängigkeit-erzeugenden Stoffen auch NICHT Abhängigkeit-erzeugende Pilze, wenn sie Psilocybin enthalten. Schon wäre es, wie Sie meinen, daß es ist, es aber nicht ist.

Wie erklärt man das dem Volk, damit es eine Minderheit, die keine Probleme bereitet, überdurchschnittlich gebildet und sozial ist, verfolgen läßt? Die Inquisition bediente sich des Teufels.

Ich glaube, würde man dem Schweizer Volk die WAHRHEIT über Hl. Pilze sagen, würde sie sie nicht dem BetMG unterstellen, sondern Strukturen suchen, um eine sinnvolle Abgabe der Hl. Pilze an Esser des Chrestos zu ermöglichen und die segensreichen Wirkungen der Hl. Pilze zum Wohle des Volkes zu nutzen.

Solange das Schweizer BetMG (aus HUMANISTISCHEN Gründen und so ziemlich als einziges Gesetz weltweit) NUR Abhängigkeit-erzeugende Stoffe, Pilze und Pflanzen verbietet, fallen Hl. Pilze NICHT darunter – auch WENN die Bundesrichter, und zwar bewußt lügend, dies „gewünscht“ haben und die Swissmedic etwas reinschrieb, was „so ungefähr gehalten ist“, dass die Lüge verbreitet werden konnte.

Der WUNSCH der Bundesrichter ist aber nicht automatisch Gesetz! Das wäre ein Verstoß gegen die Gewaltenteilung.

Wenn Sie einen Link zur Gegendarstellung auf meinem blog drucken, ist die Sache für mich erledigt.

Falls nicht, dann muß eine Gegendarstellung abgedruckt werden, denn ich habe KEINEN Vorwurf der Staatsanwaltschaft akzeptiert. Ich habe auch keine „Drogen in Holland“ gekauft. In Holland waren die Pilze damals legale Lebensmittel und ob ich da etwas gekauft habe steht gar nicht zur Debatte. Die Staatsanwaltschaft kann nichts davon eh nichts beweisen.

Beste Grüße
Pastor David

PS: Der „Th“ mit dem „Deckmantel der Freikirche“ ist wirklich grob! Das ist Hetze pur! Die Kirche hieß auf Deutsch: Schweizer Kirche der HEILIGEN PILZE. Das ist doch kein Deckmantel! Das ist eine KLARE Aussage, worum es in der Kirche geht! Was kann NOCH WENIGER Deckmantel sein?

On 05.07.2017 16:09, Maurer Andreas wrote:
> Sehr geehrter Herr Schlesinger
>
> Auf Ihrem Blog haben Sie die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft publiziert und in einem offenen Brief dazu Stellung genommen. Darin bestreiten Sie die von der Staatsanwaltschaft beschriebenen Vorgänge nicht, sondern einzig die rechtliche Einschätzung der Pilze. Deshalb bin ich davon ausgegangen, dass der Sachverhalt nicht bestritten ist, sondern nur die rechtliche Würdigung. Ihrem Mail entnehme ich, dass Sie am Artikel hauptsächlich kritisieren, dass darin behauptet wird, die Pilze seien illegal. Gemäss aktueller Rechtsprechung ist dies jedoch ein Fakt. Sollten Sie vor Gericht Erfolg haben, würde dies deshalb eine Legalisierung bedeuten.
>
> Freundliche Grüsse
> Andreas Maurer
>
>
>> Am 03.07.2017 um 12:12 schrieb David Schlesinger :
>>
>> Bester Herr Maurer
>>
>> Ihr Artikel ist voll von inhaltlichen Fehlern, abwegigen Mutmaßungen und Behauptungen.
>>
>> Sie übernehmen die Sicht der Staatsanwaltschaft und vergessen journalistische Gepflogenheiten, wie etwa „Objektivität“.
>>
>> Beispiel: „weil er einen Versandhandel mit verbotenen Drogenpilzen aufgebaut hatte“
>>
>> Es müßte lauten: „weil er LAUT ANKLAGE einen Versandhandel mit ANGEBLICH verbotenen… HABEN SOLL“.
>> Völliger UNSINN: „Der gebürtige Deutsche hofft auf einen «epochalen Prozess», der einen Beitrag zur Drogenlegalisierung leiste“
>>
>> Ich habe NIE einen Beitrag zu einer LEGALISIERUNG leisten wollen. Sie scheinen überhaupt nicht im Traum daran zu denken, daß sie von Ihrer Justiz VERARSCHT werden. Die Wahrheit, die Realität ist für Sie, was die Staatsanwältin behauptet? Wirklich traurig.
>>
>> Ich behaupte, die Hl. Pilze WAREN NIE ILLEGAL in der Schweiz und sind es nach wie vor nicht.
>> Nur, weil mediale Propaganda (so wie Ihre) und Teile der Justiz behaupten, ist es noch lange nicht so. Es ist so, wie es im GESETZ steht. Haben Sie mal reingeschaut – oder reicht Ihnen, was Polizeibeamte behaupten, daß drin steht?
>>
>> Im Gesetz sind die Hl. Pilze NICHT aufgeführt, dort finden sich nur ABHÄNGIGKEIT-erzeugende, HALLUZINOGENE Pilze. Solche gibt es aber der wissenschaftlichen Meinung nach gar nicht. Psilocibin-haltige Pilze sind jedenfalls NICHT Abhängigkeit-erzeugend und folglich vom CH-Gesetzt gar nicht erfasst.
>>
>> Nur, weil ich eine NICHT DROGE, die nur aufgrund Medien und UNKRITISCHER Journalisten zu den Suchtmitteln fälschlicher Weise gezählt wird, korrekt und laut GESETZ beurteilt sehen will, leiste ich KEINEN Beitrag zu irgendeiner Legalisierung. Ich will die LÜGEN über Hl. PIlze (die Sie auch mit verbreiten) beenden und das GESETZ KORREKT angewendet sehen.
>>
>> Wie kommen sie auf diese Unterstellung: „Auch wer eine Spende überwies, kriegte per Post die dem Grammpreis entsprechende Menge an Trockenpilzen“.
>> Stimmt nicht. Die Menge war von vielen Faktoren abhängig, alle mußten TEXTE zu ihrere Erfahrung mit Hl. Pilzen schreiben, es gab unterschiedliche Sorten und folglich auch unterschiedliche Mengen, die verfügbar waren, usf. Die Staatsanwaltschaft behauptet das und sie übernehmen es als Wahrheit – OHNE Prozess?!
>>
>> Sie erfinden nun einfach mal etwas und Sie machen sich nicht die Mühe, den KONJUNKTIV zu nutzen.
>>
>> Da sie mir da klare (falsche) Sachen unterstellen und zwar ohne irgendeine Distanzierung durch „soll“ oder „habe“, möchte ich eine GEGENDARSTELLUNG ihrer Zeitung, in der ich zu den absurden Unterstellungen von Ihnen Stellung nehmen kann.
>>
>> Sie machen sich ja nicht einmal die Mühe zu begreifen, daß Hl. Pilze und LSD soviel miteinander zu tun haben, wie ein Baum mit Nitroglycerin. Klar, beides brennt.
>>
>> Ich erwarte also eine Möglichkeit der Gegendarstellung zuz Ihren Unterstellungen darüber, was ich angeblich WILL und Ihrer abwegigen Darstellung nach gemacht haben soll. Ich hätte ehrlich gesagt etwas mehr „journalistische Sorgfalt“ von Ihnen erwartet und insbesondere alle Unterstellungen, seien sie von Ihnen oder der Staatsanwaltschaft im KONJUNKTIV.
>>
>> Ich habe nie „illegale Drogenpilze“ verteilt/verkauft/versandt. Das ist als würde ich Ihnen unterstellen, sie würden Hetzschriften für illegale rechtsradikale Untergrundzeitungen schreiben.
>>
>> Nur haben Sie das Glück, daß nicht eine ausreichend mächtige Gruppe an Menschen plötzlich „aus dem Nichts“ behauptet, die AZ-Mediengruppe sei eine illegale Horde Nazis, die Menschen verachtende Hetzschriften herausgeben…
>>
>> Mit freundlichen Grüßen
>> Pastor David

Hl. Pilze und LSD

Der Vergleich soll hier in seiner Absurdität und REalität beläuchtet werden, durch einen anderen Vergleich:
Ein Baum und Nitroglycerin! Ich hatte es in der Gegendarstellung angedeutet, aber was so völlig absurd klingt, ist gar nicht so weit hergeholt:

Ein Baum kann zu Kohle verarbeitet werden, mit Schwefel und Chilesalpeter vermischt werden und schon hat man „Schwarzpulver“, mitunter ebenfalls etwas, was explodieren kann.

Nitroglycerin, wenn angezündet, brennt’s, explodiert aber nicht, dafür braucht es einen Schlag. Also, der Baum brennt, Nitroglycerin brennt. Beides kann man zudem als Sprengstoff sehen, wobei der Baum noch etwas „Bearbeitung“ braucht.

So finden wir einige Parallelen zwischen Baum und Nitroglycerin – so wie zwischen Hl. Pilzen und LSD. Die Gefahren sind aber ganz andere, selbst wenn man Bäume nutzen kann, daraus Scheiterhaufen zu machen und Menschen zu töten, sie an Bäumen erhängen kann, mit Keulen daus Ästen Schädel zertrümmern – niemand käme auf die Idee, Bäume zu verbieten – weil Nitroglycerin „auch brennt“!

Oder anders: stellen wir uns vor, Albert Hofmann hätte ein Super-Vitamin-C erfunden: nur 1 Milligramm davon würde einem den Vitamin-C-Bedarf für einen Monat decken! Dann würde sich mit der Zeit zeigen, daß einige Menschen heftige Nebenwirkungen bis zum Tod erlitten haben – und die Gesellschaft würde ein Verbot des Super-Vitman-C fordern.

Dann, 30 Jahre später kommen ein paar Schlauberger und argumentieren:
Super-Vit-C ist illegal – also muß normales Vitamin-C auch illegal sein UND ORANGEN MÜSSEN VERBOTEN werden! Schließlich hat Super-Vit-C Menschen getötet und 1000 Kilo Orangen könnten vielleicht eine ähnliche Wirkung haben – also haben Orangen von der Welt zu verschwinden.

JEDER würde den Schwindel entdecken, den wohl eine Skorbut-Behandlungs-Firma erdacht hätte, weil jeder Orangen kennt.

Aber Esser Hl. Pilze werden seit ca. 1000 Jahren in Europa mit dem Scheiterhaufen bekämpft, so kennt kaum mehr jemand das Fleisch Gottes und so viele Menschen fallen auf diese „logisch klingende“, absurde Argumentation herein.

Es sind nicht die Ähnlichkeiten zwischen Hl. PIlzen und LSD was Gefährlich ist sondern die UNTERSCHIEDE des LSD zu den Hl. Pilzen, was LSD gefährlich macht. Sicher wird seine Gefahr extrem übertrieben – aber es gibt sie.

Hingegen gibt es keine Gefahr durch Hl. Pilze – da wird dann nicht übertrieben, sondern Gefahren ERFUNDEN und UNTERSTELLT – und per „Analogie zu LSD“ begründet.

Drogenlegalisierung

… ist ein Ding der Unmöglichkeit. Es ist, wie dem Vatikan nahe zu bringen, die Welt sei keine Scheibe.
Es arbeiten so eine Masse an Menschen in dem Bereich, die unbedingt auf „Böse Drogen“ angewiesen sind, daß eine Änderung der Situation nur durch einen Zusammenbruch des Gesellschaftssystems möglich ist.
Die Schweiz hat zudem absolut erstklassige Wege installiert, um die Süchtigen versorgen zu lassen und dabei 100% Steuern zu kassieren, Batallione von Polizisten und Staatsanwälten mit vergleichsweise einfacher Arbeit zu versorgen und die Mafia und ihre politischen Marionetten zu füttern, damit alles bleibt, wie es ist.
Man kann vielleicht klitzekleine „humanistische Erleichertungen“ hin und wieder ausmachen, die dann ggf. wieder zurück genommen werden.

ABER: Drogenlegalisierung kommt erst mit dem nächsten großen Krieg und der zerstörung der „alten Welt“. Sich für eine Legalisierung von was auch immer ein zu setzen, ist verschwendete Zeit, um sinnlose Hoffnung für von der Gesellschaft Enttäuschte zu kreieren und „alles beim Alten“ zu lassen.

Aber die Hl. Pilze sind und waren nie verboten, laut Gesetz, sie „gelten als verboten“ laut Propaganda, die tief sitzt.

Blog statt Forum

Vorab: Das Gerichtsverfahren gegen mich soll am 15. November 2017 in Bern stattfinden.

Das Forum konnte nicht mehr weiter geführt werden. Zur Vorbereitung und Aufarbeitung des Prozesses soll dieser Blog dienen, der noch nicht ganz fertig ist!

Komm wieder schauen, alle Infos demnächst hier!